Kühlung & Abblasen
Nach der Vulkanisation muss das Profil kontrolliert abkühlen, bevor es weiterverarbeitet wird. Je nach Material und Anforderung geschieht das über Luft, ein Tauchbad oder eine Sprühkühlung – manchmal auch über Verdunstungskühlung oder spezielle Schwalldüsen. Ist die Oberfläche danach noch feucht, sorgt kräftiges Abblasen mit Druckluft oder einem Seitenkanalverdichter dafür, dass das Profil trocken in die Konfektion läuft.
Wie es funktioniert
Nach der Vulkanisation muss das Profil kontrolliert abkühlen, ohne sich dabei zu verformen. Wasser nimmt wegen seiner hohen Wärmekapazität besonders schnell Wärme auf und eignet sich deshalb für zügiges Abkühlen; Luft ist langsamer, dafür schonender – gerade bei empfindlichen oder filigranen Konturen oft die bessere Wahl.
Einflussfaktoren im Detail
Wasserqualität
Kalkhaltiges oder verschmutztes Kühlwasser setzt klassischen Düsen mit der Zeit zu und mindert ihre Wirkung. Schwalldüsen sind genau für diesen Fall gemacht: Sie halten die Kühlfunktion auch dann zuverlässig aufrecht, wenn die Wasserqualität alles andere als ideal ist.
Abblasen als letzter Schritt
Nach der Kühlung bleibt oft noch Feuchtigkeit auf der Oberfläche zurück. Kräftiges Abblasen mit Druckluft oder einem Seitenkanalverdichter entfernt diese Restfeuchte zuverlässig – ein kleiner, aber wichtiger Schritt, bevor das Profil weiterverarbeitet wird.